Ulrike Kusserow | Psychologische Praxis

 

Aktuelles

 

Nachfolgend finden Sie einige aktuelle Informationen, die für Sie vielleicht von Interesse sein könnten:

 


 


26. November 2020, 18:58

Aspekte zur Psychoneuroimmunologie

Im Mittelpunkt dieser Forschung steht die Wirkung der Psyche auf das Immunsystem. Bei anhaltendem Stress z.B. sinkt die Konzentration von sekretorischem Immunglobulin A im Speichel und es steigt die Ausschüttung von Glukokortikoiden. Letztere hemmen die Zytokin-Produktion, mindern die Reaktivität von T-und B-Lymphozyten und die Aktivität der natürlichen Killerzellen.
Durch die verschlechterten Immunaktivitäten steigt die Infektionshäufigkeit und es werden gesunde körperliche Prozesse gestört, Krankheiten insgesamt werden begünstigt.
Man bezeichnet dies als "open-window-Phänomen", ein geschwächtes Immunsystem kann Krankheitserreger nicht mehr ausreichend beseitigen, kann beginnende krankhafte Prozesse nicht mehr zeitnah regulieren.

Wie können wir auf seelisch-geistiger Ebene zur Verbesserung unserer Immunkompetenz beitragen?

Optimismus und Selbstwirksamkeit stärken
Sagen Sie sich mehrmals täglich stärkende Sätze und klopfen Sie dabei leicht mit den Fingern auf den Bereich unterhalb des linken oder rechten Schlüsselbeins (PEP, Michael Bohne):
"Auch wenn nicht absehbar ist, wie lange diese Situation anhalten wird, werde ich diese Krise weiterhin mit Herz und Verstand meistern."
"Man kann Leichtigkeit, Zuversicht und Humor gar nicht ernst genug nehmen."
Auf diese Weise bahnen Sie stärkende neuronale Muster.

Soziale Bindungen pflegen
Soziale Unterstützungen durch Familie und Freunde korrelieren mit einer verbesserten Immunkompetenz. Versuchspersonen, die mit Erkältungsviren in Kontakt gebracht wurden, erkrankten mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit an einer Erkältung, wenn sie über ein gutes soziales Netzwerk verfügten.

Öffnen Sie sich einem anderen Menschen, teilen Sie mit, wie es Ihnen innerlich geht; fragen Sie auch selbst aktiv nach, wie es Anderen geht!

Positive Gefühle pflegen
Erlebt man Gefühle von Dankbarkeit, Fröhlichkeit, Stolz zeigt sich in Studien, dass eine höhere Resistenz gegen Erkältungsviren besteht.

Verdeutlichen Sie sich, wofür kann ich - trotz allem - dankbar sein oder auch was ist mir heute gut gelungen? Notieren Sie das schriftlich in einem kleinen Tagebuch.
Schon das Anschauen eines lustigen Videos 🤣 bewirkt einen Anstieg der Anzahl diverser am Immunsystem beteiligten Zellen.

Atmung entspannen
Die Atmung immer wieder zu entspannen ist eine wichtige Grundlage für unsere Gesundheit. Anhaltender Stress verändert unser Atemmuster. Gelingt es immer wieder, ganz bewusst innezuhalten und auf die eigene Atmung zu achten und sie dadurch zu entspannen, können wir unsere Lebensqualität verbessern, Stress abbauen, innere Abläufe wieder in Balance bringen.

Nehmen Sie sich gerade in Krisenzeiten z.B. 3 x Mal pro Tag 5 Minuten Zeit, um langsam und gleichmäßig zu atmen - das autonome Nervensystem erhält so über den Tag verteilt kurze heilsame Impulse.

Redakteur




14. Februar 2020, 17:39

Bitte klopfen Anleitung zur emotionalen Selbsthilfe, Michael Bohne

Klopftechniken sind leicht zu erlernen und oftmals schnell wirksam. Während man gerade Stress, Leistungsdruck, Ängste, Ärger oder andere unangenehme Gefühle empfindet, beklopft man diverse Körperpunkte. Parallel werden Affirmationen zur Selbstbestätigung ausgesprochen. Auf diese Weise beruhigen sich unangenehme Gefühle, Bestehen darüberhinaus Selbstvorwürfe, Fremdvorwürfe, hält man an Erwartungen fest, die andere Menschen jedoch nicht erfüllen, schrumpft man altersmäßig unbewusst immer mal in ganz bestimmten Kontexten so lassen sich auch diese Lösungsblockaden mit sehr gezielten Schritten auflösen. Das Buch ist als Anleitung zur Selbsthilfe gedacht.

Redakteur




08. Mai 2018, 20:45

Ängste und Panikattacken

EINE mögliche Ursache kann sein:

Missachtete innere Warnsignale bzw.längere Zeiten das Bauchgefühl ignorieren.

Solche Warnsignale können nachlassende Merk- und Konzentrationsfähigkeit sein, scheinbar grundlose Traurigkeit und Kraftlosigkeit, Magen- und Darmprobleme, Hautirritationen, Schlafschwierigkeiten u.v.m.
Häufig entscheidet unser Verstand in typischen Lebenssituationen immer wieder gegen das Bauchgefühl und auf diese Weise vernachlässigen wir wichtige innere Bedürfnisse.
Da der Körper unser bester Vertragspartner ist, schickt uns der Organismus in Form von Ängsten und Panikattacken die Botschaft, dass etwas in unserem Leben nicht im Lot ist und fordert uns auf,dass wir
innehalten, uns selbst zuhören und notwendige Veränderungen einleiten.

Wenn unser Körper also bestimmte Symptome selbst auslöst und man vielleicht schon eine Idee hat, warum er das tut, besteht eine gute Selbstfürsorge darin, diese Botschaft, die hinter den Symptomen liegt, ernst zu nehmen.
Ernst nehmen kann heißen, dass man sich EIN kleines konkretes Ziel setzt, für dieses Ziel jeden Tag einige Minuten aufbringt und sich z.B. über eine bildliche Metapher in Form eines Fotos auf dem Smartphone (z.B. eine Hängematte zwischen grünen Bäumen, wenn es um die Idee ginge, zu lernen "manchmal alle 5e gerade sein zu lassen") täglich daran erinnert, was man neu lernen möchte.
So bahnt man unmerklich aber stetig neue neuronale Strukturen im Gehirn.

Redakteur